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SGeht systemisch! – Praxispreis der Systemischen Gesellschaft

Ziel des SG-Paxispreises ist es, ein herausragendes oder innovatives Projekt auszuzeichnen, das nachhaltig systemisch angelegt ist. Bei der vorgestellten Arbeit sollte es sich um ein aktuelles und originelles Praxisprojekt oder Praxiskonzept handeln. Auch Weiterbildungs-Abschlussarbeiten können eingereicht werden. Es kann sich um systemische Praxis in allen möglichen Bereichen handeln: Arbeit, Wohnen, Bauen, Essen, Trinken, Erziehen, Geld, Internationalisierung …

Folgende Kriterien werden zur Bewertung herangezogen:

  • Die systemische Haltung und die Nachhaltigkeit des systemischen Ansatzes sollten deutlich erkennbar sein. Es sollte also der Unterschied deutlich werden, der einen Unterschied macht.
  • Eine Praxisorientierung im Sinne von „next practice“ (zukunftsorientiert), aber auch „best practice“ ist wichtig.
  • Es soll sich um ein herausragendes oder innovatives Projekt handeln, das sich entweder einem neuen Bereich zuwendet oder systemisches Arbeiten mit neuen Arbeitsfeldern kombiniert.

Das Preisgeld beträgt bis zu 1.500,- Euro pro Jahr und kann auf 1 bis 3 Preisträger verteilt werden. Es wird Unterstützung beim Bekanntmachen des Projektes geleistet.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine 5-köpfige Jury.

Die Preisvergabe erfolgt jeweils im Rahmen der SG-Mitgliederversammlungen.

Schublade einer Kommode zum Systemischen Arbeiten von Ute Waldmann und Eva del Coz.

 

SGt systemisch 2017 - Die Preisträger_innen

Tido Cammenga – flientje: Die entwickelten Verfahrensweisen, wie z.B. das Entwicklungs-Ziel-Gespräch (EZG) oder das Entwicklungs-Standort-Gespräch (ESG) wurden ausgezeichnet als herausragende und innovative Handlungskonzepte. Die Verfahrensweisen wirken prozessunterstützend für Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte. Sie unterstützen und erleichtern wesentlich eine systemische, lösungsfokussierte, kompetenz- und ressourcenorientierte Arbeit. Sie fördern Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit ebenso wie die Zukunftsvisionierung, Konfliktbearbeitung und Lösungsfindung.

>> mehr zum Projekt unter flientje.de

Eva Tillmetz: „FIB – Familie in Balance.“ Das systemische Familienentwicklungsspiel und Handwerkszeug für Therapie, Beratung und Coaching zeigt in der spielerischen Anwendung Wechselwirkungen im Familiensystem auf, visualisiert zentrifugale Kräfte und Belastungsfaktoren, entschleunigt den Veränderungsprozess, erschließt Ressourcen und eröffnet Perspektiven, fördert die kommunikativen Kompetenzen und regt zu kooperativen Lösungen an. Das Konzept beinhaltet neben FIB – FAMILIE IN BALANCE für die Elternbildung das FIB-Seminarmaterial und das Fachbuch „Balanceakt Familiengründung. Paare begleiten mit dem »Regensburger Familienentwicklungsmodell«“ Das Buch liefert theoretische Grundlagen und viele Praxisbeispiele zur Anwendung von FIB – FAMILIE IN BALANCE.

>> mehr zum Projekt unter fib-spiel.de

SGt systemisch 2016 - Die Preisträger_innen

Silvia Puhani: „Integration des systemischen Ansatzes in die Praxis der Internen Revision“ Konzepte – Kommunikation – Konfliktmanagement

Lesen Sie dazu ein Interview mit Frau Puhani.
Silvia Puhani: Erfolgreiche Prüfungsprozesse in der Internen Revision. Berlin 2015

Fabian Brückner: ,,Mindset Achtsames Organisieren“ Risiken in der Sozialen Arbeit kompetent begegnen – Ein Kartenset für die Teamentwicklung und zum Einüben von Achtsamkeit in der Kinderschutzarbeit. Zu beziehen über: Rauhes Haus Hamburg

Letzte Aktualisierung: 03.07.2015