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Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie

Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie kann sowohl als Ergänzung wie auch als Weiterentwicklung der Systemischen Familientherapie gesehen werden. Je nach Alter der Kinder oder Jugendlichen und den spezifischen Problemen kommt es zu einer Kombination von Einzel-, Geschwister-, Eltern- und Familiensettings. Während in der klassischen Familientherapie die Kinder in erster Linie als Teil des Familiensystems gesehen und angesprochen werden, geht es in der Systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie um die eigenständige, aktiv gestaltende Weise, mit der Kinder und Jugendliche ihre Wahrnehmung von sich selbst und ihrer Umgebung organisieren und ihre eigene Wirklichkeit konstruieren. In der Therapie werden die Besonderheiten ihres Entwicklungsstandes, die spezifischen Charakteristika ihrer Probleme und insbesondere ihre spezifischen, altersabhängigen Kommunikationsformen und Ressourcen berücksichtigt.

 

Darüber hinaus finden auch die außerfamiliären Kontexte wie Kindergarten, Schule, Vereine oder andere Institutionen als Erfahrungsräume für Probleme und Lösungen eine angemessene Berücksichtigung.

Die Systemische Gesellschaft entwickelt Konzepte, Curricula und Rahmenrichtlinien für die Weiterbildung von Systemischen Kinder- und Jugendlichentherapeuten, die geeignet sind, das psychosoziale Versorgungsangebot für Kinder und Jugendliche um eine systemische Perspektive zu erweitern (damit verbunden ist der SG-Weiterbildungsnachweis).

Antworten auf Fragen zum Verfahren zur Erlangung des SG-Nachweises, zu den Rahmenrichtlinien oder zur Anerkennung von Weiterbildungsgängen finden Sie hier.

Letzte Aktualisierung: 02.09.2016