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2019-14 MS: Psychotraumatologie trifft Pädagogik

20.11.2019 - 22.11.2019 | Seminar

Veranstalter

FoBiS - Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung

Veranstaltungsort

FoBiS - Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung
Altdorfer Str. 5, 71088 Holzgerlingen

Veranstaltungsdetails

Art der Veranstaltung

Seminar

Weiterbildungsnachweis

Veranstalterzertifikat

Themenstichwort

Psychotraumatologie, Pädagogik, Kreativität

Ziel der Veranstaltung

Ziel dieses Seminars ist es, zentrale Elemente der Psychotraumatologie mit kreativem Input auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu übertragen. Es möchte nicht nur für mögliche Anzeichen der Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen sensibilisieren, sondern auch gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeiten, welche traumasensiblen pädagogischen Maßnahmen und Angebote positive Auswirkungen zeigen können und bei welchen Vorsicht geboten ist.

Zielgruppe

Fachkräfte aus psychosozialen, pädagogischen sowie aus angrenzenden Arbeitsfeldern

Referent/-innen

Dr. Almute Nischak

Beschreibung


Die Ursachen von Traumatisierungen können ganz alltäglich aussehen, dramatisch oder erschreckend, und doch haben alle Erfahrungen eines gemeinsam: sie haben den kindlichen bzw. jugendlichen Organismus auf unbewältigbare Weise verletzt. Eine Verarbeitung des Ereignisses durch Körper, Geist und Seele ist nicht mehr möglich, so dass traumatisch Erlebtes zum Schutz der Person dissoziiert werden muss. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit frühen, langanhaltenden und wiederholten Traumatisierungen benötigen deshalb ein Verständnis, das die Auswirkungen des Mechanismus „Dissoziation“ in den Mittelpunkt rückt. Dieser ist uns angeboren und wird meist als „Schutzmechanismus“ verstanden. Doch was anfänglich schützt, führt durch die Nicht-Integration des Erlebten als Folge traumatischer Erfahrungen zu einer veränderten Wahrnehmung und ggf. auch Identitätsbildung beim Kind/dem Jugendlichen. Dabei gilt, je mehr traumatische Erfahrungen gespeichert werden mussten, umso mehr dissoziatives Geschehen ist zu erwarten.

Theoretischer Input, Gruppenarbeit, Kreative Methoden, Filmausschnitte und Fallbeispiele:

  • Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters
  • Hinweise auf posttraumatische und komplexe Traumatisierungen
  • Dissoziation bei Kindern und Jugendlichen
  • Bedeutung von Bindung für die pädagogische Traumaarbeit
  • Pädagogische Orte als sichere Orte – was bedeutet das?
  • Weitere Folgen dissoziativen Geschehens: Teilebildung
  • Strategien zu Stressregulation, Affekt- und Impulskontrolle
  • Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte

Telefonnummer

07031 / 29 619 11

Link zu weiteren Informationen

https://www.mutpol-boeblingen.de/fobis/seminare/methodenseminare-ms.html

Anmeldung über

https://www.mutpol-boeblingen.de/fobis/seminare/methodenseminare-ms.html

Letzte Aktualisierung: 26.10.2018