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Systemische Supervision – Aufbaukurs III

01.10.2020 - 02.10.2022 | Weiterbildung

Veranstalter

StIF / Stuttgarter Institut für Systemische Therapie, Beratung, Supervision und Systemisches Coaching e.V.

Veranstaltungsort

StIF / Stuttgarter Institut für Systemische Therapie, Beratung, Supervision und Systemisches Coaching e.V.
Wilhelm-Hertz-Straße 2, 70192 Stuttgart

Veranstaltungsdetails

Art der Veranstaltung

Weiterbildung

Weiterbildungsnachweis

Systemische Supervision

Diese Veranstaltung kann die Voraussetzungen erfüllen, um eine SG-Nachweis beantragen zu können.

Themenstichwort

Systemische Supervision

Ziel der Veranstaltung

Systemische Supervision betrachtet, reflektiert und berät Einzelne, Gruppen, Teams oder Organisationen in ihrem beruflichen Handeln immer kontextbezogen.

Zielgruppe

KollegInnen, die entweder am StIF oder an einem anderen Mitgliedsinstitut der Systemischen Gesellschaft (SG) einen Kurs in „Systemischer Therapie“ oder „Systemischer Beratung“ erfolgreich abgeschlossen haben und die langjährige Mitarbeiter oder Führungskräfte im psychosozialen Bereich sind.

Referent/-innen

Anja Wilser / Dipl.-Pädagogin, Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Dozentin für Systemische Beratung (SG), Systemische Lehrtherapeutin (SG), Supervisorin, Lehrende Supervisorin (SG), Lehrsupervisorin.
Bernd Roedel / Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut, Systemischer Therapeut (SG), Systemischer Lehrtherapeut (SG), Lehrender Supervisor (SG), Lehrsupervisor, Coach, Lehrender Coach (SG).

Beschreibung

Aufbaukurs III – Systemische Supervision – wendet sich ausschließlich an diejenigen KollegInnen, die entweder am StIF oder an einem anderen Mitgliedsinstitut der Systemischen Gesellschaft (SG) einen Kurs in „Systemischer Therapie“ oder „Systemischer Beratung“ erfolgreich abgeschlossen haben und die langjährige MitarbeiterInnen oder Führungskräfte im psychosozialen Bereich sind. Sie entspricht – wie alle anderen vom StIF angebotenen Weiterbildungen auch – den Qualitätsrichtlinien der Systemischen Gesellschaft (Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung).
Systemische Supervision betrachtet, reflektiert und berät Einzelne, Gruppen, Teams oder Organisationen in ihrem beruflichen Handeln immer kontextbezogen.
Dieser Kontext besteht aus miteinander kommunizierenden, interagierenden und vernetzten sozialen Systemen und Systemebenen (Individuum, Team, Institution). Weiter gehören zum Kontext implizite und explizite Erwartungen und Regeln, unterschiedliche Bewertungs- und Bemessungskategorien sowie verschiedene Realitätskonstruktionen; denn sie alle haben Aus- und Rückwirkungen auf das berufliche Handeln des Einzelnen und auf das Funktionieren der Organisation.
In diesem Sinne ist Systemische Supervision ein Instrument zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit sowie zur Förderung und Unterstützung beruflicher und arbeitsbezogener personaler Entwicklungsprozesse. In Krisen- und Konfliktsituationen bietet sie auf der Grundlage der Allparteilichkeit konstruktive Lösungen an, welche die Reibungsflächen vermindern und die Arbeitszufriedenheit erhöhen.
Systemische Supervision ist ziel- und lösungsorientiert. Sie nutzt die vorhandenen Ressourcen und ist getragen von Wertschätzung und Respekt gegenüber den SupervisandInnen.
Ziel der Weiterbildung ist es, die TeilnehmerInnen zur Durchführung von Einzel-, Gruppen-, Team- und Leitungs-Supervision zu befähigen.

Kursinhalte
supervisorische Grundhaltungen / Allparteilichkeit / Ressourcenorientierung / Kontextorientierung / Respekt und Respektlosigkeit
systemische Interventionen in der Supervision
„Methodenkoffer“
Akquise / Präsentation / Selbstdarstellung / Kontrakt
Einzelsupervision / typische Beziehungsmuster / schwierige „Beziehungseinladungen“ / Einbeziehung mehrgenerationaler Aspekte
Gruppensupervision / systemisches Arbeiten mit Gruppen / Fallsupervision / systemisches Verständnis von Symptomen
Teamsupervision / Kontextanalyse (Organigramm) / explizite und implizite Regeln / offene und verdeckte Rollen der Teammitglieder / Leitbilder und „Corporate Identity“ / Konfliktmanagement im Team
Teamentwicklung / Prozesssteuerung und Prozessreflexion
Leitungssupervision / Führung systemisch betrachtet, Führungsstile und -modelle / Handeln in komplexen Strukturen
Selbsterfahrung / Eigen- und Fremdwahrnehmung, Reflexion der eigenen Rolle in Gruppen, Beziehungsgestaltung vor dem Hintergrund der Herkunftsfamilie, Teilnahme an einem Teamentwicklungsprozess

Praxis
Während der Weiterbildung führen die TeilnehmerInnen mindestens drei Lernsupervisionsprozesse durch. Die TeilnehmerInnen suchen sich die Lernsupervisionen selbst.
Die Kontrolle der Lernsupervision erfolgt in der Lehrsupervision (Einzel- u. Gruppenlehrsupervision). Die LehrsupervisorInnen werden aus dem Kreis der StIF-LehrsupervisorInnen ausgewählt.
Für die Lehrsupervision entstehen zusätzliche Kosten. Diesen Kosten stehen die eigenen Einnahmen aus den Lernsupervisionen gegenüber.

Zum Ende des Kurses findet ein eintägiges Abschlusskolloquium statt.

Abschluss / Zertifikat „Systemische/r Supervisor/in“ (berechtigt zum Erwerb des Zertifikats „Systemische/r Supervisor/in SG“)

Telefonnummer

0711-2991474

Link zu weiteren Informationen

https://stif-stuttgart.de/page.php?id=Weiterbildung_4

Anmeldung über

https://stif-stuttgart.de/page.php?id=Weiterbildung_4

Letzte Aktualisierung: 18.12.2018