Weitere Themen zur Jugendhilfe

Neues Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) als Novellierung des SGBVIII tritt am 10.06.2021 in Kraft

Nach dem Beschluss im Bundestag am 22.04.2021 ist das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) nunmehr im Bundesgesetzblatt am 09.06.2021 veröffentlicht worden. Ein Großteil der Neuerungen des SGB VIII tritt daher am 10.6.2021 in Kraft.

Der gesamte aktualisierte Gesetzestext ist unter diesem Link abrufbar…>>>. Zu den wichtigsten Änderungen gehören die erweiterten Beteiligungs- und Beratungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien, besserer Kinder- und Jugendschutz, die Verankerung der Inklusion als Leitgedanke der Kinder- und Jugendhilfe und die Bildung von Ombudsstellen.

Pandemie verschärft die sozialen Unterschiede bei Kindern und Jugendlichen

Es liegt eine aktuelle Stellungnahme der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut vor, die die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche eindrucksvoll zusammenfasst und klare Empfehlungen ausspricht. Die Pandemie wirkt als Verstärker bereits zuvor bestehender Ungleichheiten und Entwicklungsrisiken, heißt es im Text. Gerade Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien droht durch Corona die Gefahr, abgehängt zu werden. In dieser Situation spielt die Kinder- und Jugendhilfe eine besonders wichtige Rolle, wenn es darum geht die individuellen Folgen der Pandemie für die jungen Menschen ein Stück weit aufzufangen. Kinder und Jugendliche brauchen jetzt ganz besonders verlässliche Ansprechpartner*innen, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Zeit in der Gleichaltrigengruppe, Hoffnung und Perspektiven. Die Studie eignet sich sehr gut zur Argumentationsgrundlage für Förderanträge.

Ausreichend Mittel für Kinder, Jugendliche & Familien gefordert

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLÄ) hat im April 2021 eine Umfrage unter allen Jugendämtern der Bundesrepublik durchgeführt und dabei die aktuellen Problemlagen und Bedarfe der jungen Menschen abgefragt. Hierbei wurden vor allem die Auswirkungen der CORONAVIRUS-Pandemie in den Blick genommen. Die Ergebnisse sind sehr interessant und hier…>>> zu finden.

Zusätzliche Mittel für Engagement und Demokratieförderung

Der Etat des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erhöht sich im Haushalt 2022 gegenüber 2021 um weitere 15 Millionen Euro auf 165,5 Millionen Euro und soll ab 2023 auf 200 Millionen Euro pro Jahr steigen. Mit Hilfe der zusätzlichen Mittel können weitere Projekte des zivilgesellschaftlichen Engagements gefördert werden, die sich für Demokratie und Vielfalt und gegen Extremismus stark machen. Auch das erfolgreiche Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ soll in 2022 mit weiteren 18 Millionen Euro finanziert werden. Weitere Informationen auf der Homepage des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend…>>>

Prävention, Intervention, Hilfe und Forschung im Kontext sexuellen Missbrauchs

Letzte Aktualisierung: 19.07.2021