Auf dem Weg zu einem offenen Reflexionsraum „Macht- und Diskriminierungskritik in systemischen Arbeitsfeldern“

Aktuelles: Rückblick & Ausblick

Vor drei Jahren sind wir in der Systemischen Gesellschaft mit dem Offenen Reflexionsraum „Macht- und Diskriminierungskritik“ gestartet. Regelmäßig haben wir uns in einem frei zugänglichen Zoomraum getroffen: zum Kennenlernen, zum Austausch von Erfahrungen, zum Teilen von Materialien und Texten sowie zur kollegialen Reflexion.

Aus dieser Arbeit entstand auch die Idee für den gemeinsamen Fachtag „Ich bin doch kein_e Rassist_in“, der im September 2025 stattgefunden hat – mit bewegender Keynote, inspirierenden Workshops und viel Austausch im Haus der Crespo Foundation in Frankfurt. Im Open Space zum Abschluss haben wir viele Punkte gesammelt, die als nächste Schritte gelten können – oder sollen, vielleicht auch müssen.

Als Organisationsteam haben wir nach dem Fachtag entschieden: Mit den Ergebnissen und auch mit dem ORR soll etwas anderes passieren. Wie wir 2026 weiterarbeiten, werden wir mit verschiedenen Partner_innen diskutieren.

Wir halten es für sehr wichtig, am Thema dranzubleiben, weil demokratiegefährdende Einflüsse in der gesellschaftlichen Entwicklung real sind. Zugleich haben wir im letzten Zoom-Meeting erlebt, wie fragil eine offene Gesellschaft – und wie vulnerabel niedrigschwellige Räume des Austauschs und der Reflexion – sein können: Der Raum wurde mit sexistischen, rassistischen und antisemitischen Bildern und Parolen „gebombt“. Der Vorfall ist von der SG angezeigt worden. Auch das ist ein Grund, weiterzumachen – und gleichzeitig zu überlegen, wie dies künftig am besten und sicher gelingen kann.

Also: ein „anders weiter“, kein „hier läuft nichts mehr“.

Wer dranbleiben möchte, kann sich per Mail melden und wird in einen Verteiler für Neuigkeiten aufgenommen.


ORR Bus
Offener Reflexionsraum „Macht- und Diskriminierungskritik in systemischen Arbeitsfeldern“

Warum ist da ein Bus?

Wir haben einen Bus als Erkennungszeichen des Offenen Reflektionsraums gewählt, weil wir den Einstieg in den Reflexionsraum so einfach wie den Einstieg in einen Bus gestalten wollen. Jede_r kann einsteigen, ein Teil der Reisegruppe werden. Dazu braucht es kein Ticket und keine Vorerfahrung. Die Bereitschaft zum Austausch, das Einbringen eigener Perspektiven und besonders der Raum zur Reflektion machen die Reise lebendig.

Deshalb haben wir das Ganze Offenen Reflexionsraum genannt. Wir: Andrea Nispel, Dagmar Leitner und Ulf Hecht, sind hier in der Rolle der Busfahrer_innen. Wir schauen, dass wir pünktlich an den Haltestellen sind, aber wir bestimmen nicht das Ziel der Reise und nicht die Gesprächsthemen im Bus.

Wir freuen uns, wenn Sie mal mitfahren.

Nächste Haltestellen (Termine)

Wir arbeiten gerade an der Fortführung – Updates über den Verteiler.

Kontakt

Bei Interesse und Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
reflexionsraum@systemische-gesellschaft.de

Wenn Sie über die weiteren Schritte und Termine informiert bleiben möchten, nehmen wir Sie gern in unseren Verteiler für Neuigkeiten auf.