Kristina-Hahn-Preis

Der Kristina-Hahn-Preis der Systemischen Gesellschaft würdigt innovative Projekte der Sozialen Arbeit, die systemische und lösungsorientierte Ansätze auf besondere Weise weiterentwickeln und gesellschaftlich wirksam machen.

Mit der Auszeichnung erinnert die SG an ihr langjähriges Mitglied Kristina Hahn († 2020) und fördert Vorhaben, die neue Perspektiven eröffnen, Teilhabe stärken und nachhaltige Impulse für die Praxis setzen. Die ausgezeichneten Projekte stehen exemplarisch für die Vielfalt, Innovationskraft und gesellschaftliche Relevanz systemischen Handelns.

Leuchtturm

Preisträger_innen der letzten Jahre

Unsere Preisträger_innen 2026: Systemische Projekte zur Stärkung von Frauen, ihrer Teilhabe, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.

  1. Preis (5.000 €): F wie Kraft – Frauen.Leben.Lausitz, das Netzwerk stärkt seit vielen Jahren die Sichtbarkeit, Vernetzung und Gestaltungskraft von Frauen im Transformationsraum Lausitz. Mit dem Preisgeld soll die Weiterentwicklung der Netzwerkstruktur in einer systemisch moderierten Klausur unterstützt werden.
  2. Preis (2.000 €): violenTia – Systemische Gewaltberatung für Frauen, eine bundesweit seltene Beratungsstelle für Frauen, die in Partnerschaften Gewalt ausüben. Das Projekt arbeitet mit einem konsequent systemischen Ansatz und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention.
  3. Preis (2.000 €): Anna & Hannah e.V., der Berliner Verein stärkt Mädchen und junge Frauen in Krisen- und Notsituationen. Besonders hervorzuheben ist die Nutzung sozialer Medien als Handlungsraum systemischer sozialer Arbeit und die konsequente Orientierung an Selbstbestimmung und Ressourcen der Zielgruppe.

Unsere Preisträger_innen 2025: Schwerpunkt – Projekte, die „Menschen aus dem Schatten holen“

  • 1. Preis (5.000 €): Stitch by Stitch, eine Schneiderinnen-Manufaktur in Frankfurt am Main, die geflüchtete Frauen ausbildet und beschäftigt. Das Projekt verbindet soziale Teilhabe, Empowerment und nachhaltige Produktion. (Kurzbeschreibung)
  • 2. Preis (2.000 €): „Zusammenhalten – Systemaufstellung im Safer Spaces“ der Praxis Al-Sabah (Köln), ein rassismuskritisches, intersektionales Aufstellungsformat. (Kurzbeschreibung)
  • 2. Preis (2.000 €): RESQUE Forward des Ausländerrats Dresden e.V., ein Projekt zur Qualifizierung geflüchteter Frauen für den Arbeitsmarkt, mit Fokus auf interkulturelle Öffnung und digitale Teilhabe. (Kurzbeschreibung)

Unsere Preisträger_innen 2024: Schwerpunkt – Demokratiefördreung im Kindes- und Jugendalter.

Wir haben 2 erste und 2 zweite Preise vergeben.

1. Platz:

  • Dresden: Anne Gescheidlen und Jan Simner für BILDUNGSWERK DER SÄCHSISCHEN WIRTSCHAFT gGmbH, “ Politische Bildung – innovativ!“
  • Salzwedel: Ulrike Gatzemeier für K3B-KOMPETENZZENTRUM KOMMUNALE KONFLIKTBERATUNG DES VFB SALZWEDEL, „Konflikte als Chance“

2. Platz:

  • Stade: Jeroen Eversen für ANKERPLARZ STADE e.V., „Demokratie in a nutshell“
  • Berlin: Astrid Oelpenich für NETZWERK FÜR DEMOKRATIE UND COURAGE, „Systemische Schulberatung“

Unsere Preisträger_innen 2023: Schwerpunkt – innovative Projekte in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Leipzig: Ali Schwartz für POLYRHYTHMS GbR
„POLYRHYTHMS – systemische Rhythmustherapie für queere Geflüchtete und Allies“

Köln: Marcus Böhmer, Hannah Plum und Wiltrud Brächter für Caritas Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht
„Sandspieltherapie-Gruppen mit Flüchtlingskindern – Aufsuchende Arbeit in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete“