Cyberpsychologie: Wie digit@le Wahrnehmungsfehler und virtuelle Fremdbestimmung uns selbst und unsere soziale Beziehungen beeinflussen

11.09.2017 - 11.09.2017 | Vortrag

Veranstalter

Institut für systemische Studien e. V.

Veranstaltungsort

Hamburg
Neumünstersche Straße 14 20251 Hamburg

Veranstaltungsdetails

Art der Veranstaltung

Vortrag

Weiterbildungsnachweis

Veranstalterzertifikat

Themenstichwort

Kolloqium K 2017-2

Referent/-innen

Die Referentin Dr. Catarina Katzer ist Volkswirtin, Soziologin und Sozialpsychologin und gehört international zu den führenden Experten auf dem Gebiet „Cyberpsychologie: Handeln, Fühlen und Denken im digitalen Zeitalter“. Zu ihrer Spezialdisziplin gehört auch der gesamte Bereich unseres negativen digitalen Sozialverhaltens. So hat sie erste Studien zu der Thematik „Cyberbullying und sexuelle Viktimisierung in den interaktiven Medien“ im deutschsprachigen Raum durchgeführt und publiziert (2005). In ihrer Tätigkeit als Expertin für Kommissionen des Europarates, des Deutschen Bundestages sowie Regierungsinstitutionen im In- und Ausland liegt der Fokus ihrer Arbeit auf der Entwicklung eines „digitalen Präventionsmanagements“- der kompetente Cybernaut ist das Stichwort (z.B. "I-KiZ Zentrum für Kinderschutz im Internet", (Berlin), Europarat Komitee „Culture, Science, Education & Media“). Auch ist sie auf EU-Ebene in den Management Committees der Netzwerke COST Action „Cyberbullying“ und „Cyberparks“.

Beschreibung

Thema: Die Referentin befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, inwiefern die digitale Revolution nicht nur unser äußeres Umfeld befasst. Wir müssen uns immer mehr damit auseinandersetzen was Online mit unseren Gefühlen, unserem Denken und unserem Verhalten passiert, denn das Internet ist ein vollkommen neues Koordinatensystem für unser gesamtes Handeln geworden. Dabei kann uns das Netz leicht auf falsche Fährten lenken. Digitale Wahrnehmungsfehler und virtuelle Fremdbestimmung beeinflussen auch unsere Selbstwahrnehmung und soziale Beziehungen- Online wie Offline. Insbesondere der sogenannte Werterwartungsnutzen scheint dabei eine wesentlich größere Rolle zu spielen als im nicht-virtuellen sozialen Austausch mit all seinen doppelten Kontingenzen. Es entstehen neue Sprachspiele und Rituale. Wie uns diese und viele weitere Phänomene in unserer beraterischen und therapeutischen Praxis begegnen, soll in der gemeinsamen Diskussion Platz finden.

Ankündigungsdatei

K2017-2-Katzer.pdf

Telefonnummer

+49 40 420 22 46

Link zu weiteren Informationen

http://www.systemischestudien.de/veranstaltungen/

Anmeldung über

info@systemischestudien.de