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Systemischer Forschungspreis der Systemischen Gesellschaft und der DGSF

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Deckblatt im doc-Format

Die Systemische Gesellschaft (SG) vergibt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF) einen Forschungspreis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Arbeiten, die sich durch praxisrelevante systemische Forschungsansätze auszeichnen.

Ziel des Forschungspreises ist es, die Relevanz systemischen Denkens für die therapeutische und beraterische Praxis deutlich zu machen und die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich anzuregen.

Der wissenschaftliche Forschungspreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.

Die Kriterien für den Wissenschaftlichen Forschungspreis

  • ein neuartiges/kreatives methodisches Design
  • eine innovative Verknüpfung von systemischer Theorie und Methode
  • anregende Theoriebildung und -entwicklung
  • überzeugende Impulse für die systemische Praxis
  • Impact auch jenseits des engeren systemischen Kontexts

Die Forschungsarbeiten können sich auf alle Felder systemischen Arbeitens beziehen und Fragen zu Therapie, Beratung, Supervision, Mediation, Coaching oder Organisations­beratung, aber auch weitere systemisch relevante Themenstellungen bearbeiten.

Der Preis ist als Förderpreis konzipiert. Angenommen werden Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder Forschungsarbeiten aus einem Projekt, das in oder auch außerhalb der Hochschule durchgeführt wurde. Erwünscht sind aktuelle Forschungsarbeiten, die nicht oder bei Einreichung nicht länger als ein Jahr veröffentlicht sind.

Das Gutachterboard

Das Gutachterboard für den wissenschaftlichen Förderpreis setzt sich in Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF) aus mehreren Gutachter_innen zusammen.

Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger

2017

Barbara Wilhelm: „Kompetenz- und Autonomieerleben in der Elternrolle. Elterliche Bedürfnisse im Kontext der Erziehung“ und

Audris Muraitis: „Emotionen in Familienunternehmen. Eine kommunikationstheoretische Fallstudie über das Scheitern eines Joint Ventures“

2015

Dr. Patrick Fornaro: “Bedeutsame Momente in der Paartherapie”.

2013

Dr. med. Markus Haun: Wie nachhaltig lässt sich eine systemtherapeutisch erweiterte Behandlungspraxis in allgemeinpsychiatrischen Kliniken mit regionalem Versorgungsaufwand implementieren? Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Arbeit.

Gesche Wattenberg wurde für ihre Arbeit „Zum Erleben systemischer Familientherapie aus Sicht tauber Klienten“ geehrt.

2011

Dr. Nicola Neuvians: Mediation und Familienunternehmen – Konfliktdynamik in jungen Familienunternehmen und ihre Chancen und Grenzen für das Familienunternehmen

und

Dr. Mirko Zwack: „Wertevermittlung in Familienunternehmen – Geschichten als Kommunikationsform kultureller Werte“

2009

Dr. Fabian Ramseyer, Synchronisation nonverbaler Interaktion in der Psychotherapie

2007

Dr. Ilka R. Hoffmann, Changing Perspective – Changing Solutions. An Approach for Explicit Analogue Activation of Internal Client Resources in Systemic Brief Therapy“.

2003

Hermann Honermann, „Selbstorganisation in psychotherapeutischen Veränderungsprozessen“

2000

Gemeinschaftspreis für Stefanie Friedlmeyer, Eva Reznicek und Guido Strunk, „Sozialisationschancen und Betreuungsstrukturen“

1998

Matthias Ochs, Zu Relationen von kognitiven und dyadischen Systemen“

1996

Guido Strunk, „Die sequentielle Plananalyse als systemwissenschaftliche Methode der Psychotherapieforschung“

Letzte Aktualisierung: 23.03.2017