Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts – Stellungnahme

Das Bundesforum Vormundschaften und Pflegschaften hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- u. Betreuungsrechts. Ziel ist eine Qualitätsentwicklung und Weiterentwicklung der Vormundschaften und Pflegschaften in Deutschland.

Neben einigen positiven Veränderungen in diesem Entwurf ist ein zentraler Kritikpunkt das Ausblenden der Bedeutung von leibl. Eltern und das Ausblenden der Kooperationserfordernisse mit leiblichen Eltern. Die Stellungnahme fokussiert zwar die verwaltungsorganisatorischen u. rechtlichen Änderungen, die in diesem Bereich von Bedeutung sind, stellt diese aber in Relation zu den Bedarfen der Menschen in ihren Rollen als Eltern, Kinder, Pflegeeltern und sieht das Kind immer im Gefüge von Loyalitäten zu beiden Familien, der Herkunftsfamilie und der Pflegefamilie. Auch werden die Kooperation von ASD, PKD, VM und die radikale Beteiligung von Kindern in den Blick genommen und kontextuelle Rahmenbedingungen gefordert, damit diese zum Wohle der Kinder gelingen kann.

Birgit Averbeck, Fachreferentin Jugendhilfe/-politik und Soziale Arbeit DGSF, arbeitet im Fachbeirat mit.

Stellungnahme

Letzte Aktualisierung: 16.09.2020